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Rundstricknadel - Ebenholz

Rundstricknadel
Rundstricknadel Ebenholz

Ebenholz aus Madagaskar (Afrika):
".. . schwarz wie Ebenholz", eine absolute Seltenheit unter den Hölzern. Ebenholz ist extrem hart und in der Verarbeitung sehr aufwendig und schwierig.

Mit Holz & Stein-Stricknadeln erhalten Sie ein außergewöhnlich edles und hochwertiges Naturprodukt, wahlweise in Rosenholz, Ebenholz und Veilchenholz.

Die Vorteile dieser Edelholz-Stricknadeln liegen buchstäblich in der Hand.

Das Holz leitet keine Temperaturen, dadurch werden die Hände weder kalt, noch schwitzen sie. Im Gegensatz zu Metall ist es elektrostatisch neutral, was besonders Menschen zu Gute kommt mit schmerzhaften Rheuma- oder Neuralgieerkrankungen, aber auch Herz- und Kreislaufkranken. Viele Stricker/innen haben berichtet, keine Beschwerden mehr zu haben, seitdem sie mit unseren Holzstricknadeln stricken.

Die Rundstricknadel- Standardlänge beträgt 80 cm
Viele Nadeln sind aber auch in anderen Längen erhältlich und können jeweils ausgewählt werden. Ist eine Nadel nicht erhältlich erscheint die Nachricht "Dieser Artikel ist in der Ausführung leider nicht lieferbar!"


Leider haben wir nur noch Restbestände an Edelholz-Nadeln vorrätig !

Die Fa. Holz & Stein liefert leider keine Nadeln mehr aus!

 

 
Stück

  • Verarbeitung
  • Qualität
  • Bruchgefahr ?
  • Unterschiede
  • Druck
  • Thema Tropenholz

Verarbeitung

Holz & Stein
Holz & Stein Stricknadel Manufactur

Alle diese Hölzer sind besonders langsam gewachsen. Dadurch entsteht eine sehr hohe Dichte von 1,1 bis 1,3. Das heißt, sie sind so schwer, dass sie nicht schwimmen können und im Wasser untergehen. Diese Dichte ist der Grund dafür, dass die Hölzer zwar mit großem Aufwand, aber ganz fein bearbeitet werden können und zusammen mit speziellen natürlichen Pflanzenölen und Bienenwachsbalsam eine Oberfläche garantieren, mit der auch feinstes Mohair und Seide gestrickt werden kann.

Qualität

Wir verwenden nur die 1A-Sortierungen der Instrumentenhölzer, die natürlich besonders schwierig zu bekommen und besonders teuer sind. Diese Hölzer werden nach dem Rundschliff genauestens auf Stabilität überprüft und aussortiert. In den weiteren Produktionsstufen werden sie immer wieder getestet bis hin zum Biegetest am Schluss. Wir machen uns sehr, sehr viel Arbeit, um eine höchstmögliche Qualität zu gewährleisten.

Bruchgefahr ?

Wer geübt ist und normal oder locker strickt, hat im Allgemeinen nichts zu befürchten. Diese Könner unter den Strickern schaffen es nur sehr selten, eine Nadel zu zerbrechen. Sie können sich sofort an alle Hölzer und Stärken "wagen" und werden von der ersten Masche an begeistert sein.

Für Ungeübte und Feststricker kann die Umstellung auf Hartholz eine kleine Weile dauern. Es ist wie mit dem neuen Auto, man muss sich erst an andere Eigenschaften gewöhnen. Während dieser Zeit werden die Nadeln oft zu stark verbogen. Besonders, wenn man das von Bambus gewohnt war oder sehr fest strickt, kann es passieren, dass man schon mal eine Nadel überdehnt und zerbricht. Also, in der Übergangsphase etwas vorsichtiger als gewohnt mit den Hölzern umgehen. Es ist einfacher, mit Rosenholz zu beginnen, dann Veilchenholz, zuletzt Ebenholz. Sie werden schnell ein Gefühl für das neue Material bekommen und überbiegen es nicht mehr. Später werden Sie die Vorzüge dieser Hölzer nicht mehr missen wollen und lieber in Kauf nehmen, mal eine zerbrochene Nadel zu ersetzen.

Oft ist bei einem Bruch aber ein Malheur der Grund: jemand setzt sich auf die Nadel, Kinder, Hunde oder Katzen entdecken sie als Spielzeug oder man verliert sie ganz einfach im Bus.

Unterschiede

Alle genannten Hölzer sind sich sehr ähnlich.
Man kann sagen, dass Veilchenholz mit allen Eigenschaften in der Mitte liegt zwischen Rosenholz und Ebenholz: im Farbton, der Oberflächenglätte, der Elastizität, der Härte und der Biegsamkeit. So gesehen bildet Veilchenholz die ideale Ergänzung.

Für welches der Hölzer man sich entscheiden soll, ist mehr eine Frage der persönlichen Vorliebe. Bis auf zwei Ausnahmen sind die Unterschiede eher gering.

Der erste Unterschied liegt im Farbton. Unser afrikanisches Ebenholz ist tiefschwarz. Wer Probleme mit den Augen hat und dunkle Wolle verstricken will, sollte besser Rosenholz nehmen. Das ist das hellste der drei Hölzer.

Ein weiterer Unterschied ist die Härte. Ebenholz zählt zu den härtesten Hölzern der Welt und ist daher etwas weniger elastisch. Wer als Stricker bisher die stark biegsamen Bambusnadeln gewohnt war, sollte bei den dünnen Stärken anfänglich besser mit Rosenholz stricken, bis ein Gefühl für das neue Material entstanden ist.

Druck

Leider verblasst jeder Druck mit der Zeit. Er wird durch das Garn regelrecht abgeschliffen. Der Zeitraum ist umso kürzer, je schärfer das Garn ist, z.B. Synthetics, oder bei fest gedrehten Garnen. Auch, wer sehr fest strickt und die Maschen regelrecht über das Holz schiebt, schmirgelt die Farbe schneller ab.

Dazu kommt, dass die Instrumentenhölzer sehr dicht gewachsen sind und daher eine sehr glatte Oberfläche haben. Die Farbe hat es also zusätzlich schwerer, darauf dauerhaft zu halten.

Im Gegensatz zu unserem Tampondruck gibt es zwar eine andere Form des Druckens, nämlich den Prägedruck, der ist aber bei den Strickern nicht besonders beliebt. Der Druck wird in das Holz gestanzt. Dadurch bildet die Oberfläche keine einheitliche Kontur mehr, was beim Stricken eher unangenehm ist. Aber auch dieser Druck hält nicht dauerhaft, wohl aber die Unebenheit der Stanzung.

Thema Tropenholz

Gegen die Verwendung dieser tropischen Hölzer werden immer mal wieder Bedenken erhoben. Zum einen ist hierzu zu sagen, dass es sich bei dieser Produktion um eine Resteverwertung handelt. Zum anderen ist zu sagen, dass die Instrumentenbranche dem Bundesverband VDH angehört und daher ausschließlich nach dem Prinzip der nachhaltigen Forstwirtschaft arbeitet, wonach auch unsere deutschen Wälder bewirtschaftet werden.

Der Verband VDH vergibt Holzeinschlags-Konzessionen nur nach strengen Richtlinien. Hierzu zählen eine ökologische Nutzungsplanung, eine waldschonende Einschlagstechnik und eine sorgfältige Organisation des Abtransportes. Die Areale in Afrika und Brasilien sind so riesig, dass die bereits genutzten Gebiete wieder Nachwuchs liefern, ehe die entlegesten Winkel aufgesucht werden müssten.

Die Instrumentenindustrie ist prozentual gesehen eine verschwindend kleine Holzbranche, die daran interessiert ist, auch noch in hunderten von Jahren ihre Instrumente verkaufen zu können und achtet deswegen besonders sorgfältig auf die Nachhaltigkeit.

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